Ein Tape wirkt nur dann optimal, wenn es sauber sitzt und über mehrere Tage hält. Mit den folgenden fünf Tipps holen Sie das Beste aus Easytape heraus – egal ob in der Praxis oder beim Sport.
1. Haut sauber und fettfrei vorbereiten
Reste von Cremes, Ölen oder Schweiss verhindern, dass der Acrylkleber richtig haftet. Reinigen Sie die Hautstelle vor dem Tapen und trocknen Sie sie gut ab. Bei sehr starker Behaarung kann eine Rasur sinnvoll sein – ansonsten ist sie nicht nötig.
2. Ecken abrunden
Schneiden Sie die Ecken jedes Tapestreifens rund. Spitze Ecken lösen sich beim Anziehen und Bewegen zuerst – abgerundete Kanten bleiben deutlich länger an Ort und Stelle.
3. Anker ohne Zug kleben
Die ersten und letzten zwei bis drei Zentimeter (die «Anker») werden immer ohne Zug aufgebracht. So vermeiden Sie, dass das Tape an den Enden zieht und sich Hautirritationen bilden.
4. Die richtige Dehnung wählen
Easytape ist zu rund 50 % dehnbar. Für unterstützende Anwendungen reicht meist eine leichte Dehnung von 15–25 %. Mehr Zug bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung – im Gegenteil, zu viel Spannung kann die Haut reizen.
5. Tape anreiben und aktivieren
Reiben Sie das Tape nach dem Anlegen kräftig an. Die Reibungswärme aktiviert den Kleber und sorgt für eine deutlich bessere Haftung. Warten Sie nach dem Anlegen rund 30 Minuten, bevor Sie duschen oder Sport treiben.
Mit etwas Übung sitzt jedes Tape sicher und komfortabel. Bei Fragen zur Anwendung beraten wir Sie gerne – oder besuchen Sie einen unserer Easytapingkurse.



